26. Nov.KI-Einführung: Praxis statt TheorieZfKI-Abend in AugsburgZur Anmeldung

KI-Governance. Was Copilot sehen und ein Agent tun darf, eingerichtet in Ihrem Tenant.

Wir legen mit Ihnen je Ablauf fest, welche Daten ein KI-Assistent sehen darf, welche Schritte ein Agent auslösen darf und wer ihn stoppt. Das richten wir in Microsoft 365 ein und dokumentieren es so, dass Geschäftsführung, Betriebsrat und Aufsicht es nachlesen können.

  • 3 TageCopilot-Assessment als Einstieg
  • Ohne ZusatzlizenzAgenten-Inventar im Admin Center
  • Stand Juli 2026KI-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744

Gesteuert wird, was das System tun darf. Je selbstständiger es handelt und je mehr Systeme es erreicht, desto mehr Regeln gelten.

Ein Assistent im Chat schlägt vor. Copilot in Outlook liest, was die angemeldete Person lesen darf. Ein Agent mit Anbindung legt Vorgänge an, sendet und ändert Daten in mehreren Systemen. Für jede Stufe gelten andere Regeln, und sie stehen in den Einstellungen Ihres Tenants, in der Richtlinie und im Schulungsnachweis.

  • DatenAuf welche Ablagen und Postfächer das System zugreift und was gekennzeichnet sein muss.
  • AktionenWelche Schritte es auslösen darf und welche ein Mensch freigibt.
  • StoppWer das System anhalten kann, wie schnell und mit welcher Befugnis.
Zum Copilot-Assessment

Tippen Sie auf ein System Wählen Sie ein System

Copilot in Outlook

liest, was die angemeldete Person lesen darf

  • Freigaben geprüft, bevor er sucht
  • Vertrauliche Inhalte gekennzeichnet
  • Anfragen und Antworten im Protokoll
  • Richtlinie und Schulung wie im Chat

Einstieg

Copilot-Assessment

Danach wissen Sie, was Copilot oder ein anderer Assistent bei Ihnen sehen kann und was er sehen darf.

Dauer
3 Tage
Für
Microsoft 365 Copilot, Langdock oder andere Assistenten mit Zugriff auf Ihre Ablagen
Zugang
Lesezugriff, von Ihnen vergeben und danach wieder entzogen
Ergebnis
Freigabe-Übersicht je Ablage, Maßnahmenliste als Entscheidungsvorlage, Entwurf einer KI-Nutzungsrichtlinie
Preis
Festpreis nach Größe Ihrer Umgebung, genannt im Erstgespräch
Danach
Einführung in Stufen, mit uns, mit Ihrem Systemhaus oder intern

Jeder Agent bekommt einen Ausweis

Besitzer, Zugriff, erlaubte Aktionen und ein Stopp-Punkt, an dem ein Mensch mehr kann als bestätigen.

Microsoft 365 führt im Admin Center ein Verzeichnis aller Agenten, ohne Zusatzlizenz, und zeigt, welche ohne Besitzer laufen. Wir ergänzen je Agent, was das Verzeichnis nicht weiß: wer ihn fachlich verantwortet, welche Ablagen er liest, was er auslösen darf und wo ein Mensch prüft. Jede Regel bekommt ein Prüfdatum.

Ein Stopp-Punkt hält die Kette nur auf, wenn der Mensch dort fünf Dinge hat.

  • FachwissenEr kann beurteilen, ob die Entscheidung des Agenten stimmt.
  • ZeitDie Prüfung hat einen festen Platz im Ablauf und ein Zeitfenster.
  • EinblickEr sieht, welche Daten der Agent genutzt hat und wie er entschieden hat.
  • BefugnisEr darf die Entscheidung ändern, ohne jemanden zu fragen.
  • StoppEr kann den Ablauf anhalten, und der Agent läuft erst nach seiner Freigabe weiter.
Blick unter die Haube, ein Tag vor Ort für Ihre Abläufe

Spricht ein Agent unter Ihrem Namen mit Kunden oder Bewerbern, müssen diese erfahren, dass sie mit einer KI sprechen. Wer einen Agenten gezielt für Personalentscheidungen umbaut, kann ab Dezember 2027 selbst als Anbieter gelten.1

1 Art. 50 Abs. 1 und Art. 25 Abs. 1 KI-VO in der Fassung der Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744. Einordnung, keine Rechtsberatung.

Ihr Team nutzt KI längst

Oft mit privaten Konten, weil es keinen freigegebenen Weg gibt.

Ein Verbot verlagert die Nutzung aufs private Handy. Wir erheben, welche Werkzeuge im Einsatz sind, wählen mit Ihnen ein freigegebenes Werkzeug, schreiben eine Richtlinie mit Freigabeliste und schulen Ihr Team auf das, was es tatsächlich nutzt.

1 von 4

Unternehmen meldet, dass Beschäftigte private KI-Zugänge nutzen. Regeln für den Einsatz von KI haben 23 %.Bitkom, Oktober 2025

  • Werkzeug-Inventar
  • Richtlinie mit Freigabeliste
  • Schulungsnachweis
  • Öffentlichin allen Werkzeugen
  • Internnur freigegebene Werkzeuge
  • Vertraulichnur mit Freigabe

„Bei einem Mittelständler war der Betriebsrat skeptisch, als Copilot zur Entscheidung stand. Nach meinen Workshops mit Fachbereichen, IT und Betriebsrat kam von ihm eine positive Rückmeldung. Die Geschäftsführung hat danach entschieden, Copilot in Phasen einzuführen.“

Philipp KöstnerGründer von innogratorsZum Fall

So gehen wir vor

  1. 01

    Erstgespräch

    15 Minuten

    Wir ordnen ein, wo Sie stehen, und empfehlen den nächsten Schritt.

  2. 02

    Copilot-Assessment

    3 Tage

    Sie erfahren, welche Ablagen ein Assistent heute findet, und erhalten Maßnahmenliste und Richtlinienentwurf.

  3. 03

    Einrichtung

    zum Festpreis

    Wir bereinigen die Freigaben und legen je Agent Identität, Besitzer, Datenzugriff, Protokoll, Stopp-Punkt und Prüfdatum fest. Richtlinie und Schulung erarbeiten wir mit Ihnen.

  4. 04

    Betrieb

    im Turnus

    Zum Prüfdatum sehen wir die Regeln durch, halten das Agentenverzeichnis aktuell und frischen Schulungen auf.

Aus der Praxis

Erst Regeln und Workshops mit dem Betriebsrat, dann Copilot in Stufen.

Fall ansehen
Branche
verschiedene
Größe
Mittelständler, mehrere Unternehmen
Dauer
laufend, seit über einem Jahr
Schwerpunkt
Copilot, Regelwerk, Betriebsrat

Ausgangslage

KI-Werkzeuge waren schon im Einsatz, Microsoft 365 Copilot stand zur Entscheidung. Für KI war niemand zuständig, der Betriebsrat war skeptisch, und die Geschäftsführung kannte die Risiken generativer KI kaum.

Vorgehen

Eine Bestandsaufnahme der KI-Nutzung, darauf Roadmap und Regelwerk für Copilot. Workshops mit Fachbereichen, IT und Betriebsrat, eine Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung und ein Maßnahmenplan. Dazu der Aufbau eines internen Kompetenzteams und die Begleitung des Rollouts.

Ergebnis

Nach den Workshops kam vom Betriebsrat positive Rückmeldung. Die Geschäftsführung hat entschieden, Copilot in Phasen einzuführen, auf Grundlage des Regelwerks. Ein internes Kompetenzteam steuert die KI-Nutzung.

Übergeben

BestandsaufnahmeRoadmapRegelwerk für CopilotEntscheidungsvorlageMaßnahmenplan

Wann wir passen

Wir passen, wenn

  • Copilot im Pilot läuft und niemand geprüft hat, welche Ablagen er findet.
  • In Ihrem Tenant Agenten laufen, deren Besitzer niemand kennt.
  • Ihr Betriebsrat wissen will, was Assistenten und Agenten erfassen.
  • Ihre Geschäftsführung über Copilot oder Agenten entscheiden muss und dafür eine Vorlage braucht.

Was wir nicht tun

  • Rechtsberatung oder die arbeitsrechtliche Prüfung einer Betriebsvereinbarung. Das gehört zu einer Kanzlei.
  • Konformitätsbewertung für Hochrisiko-KI, die Sie selbst als Anbieter in Verkehr bringen.
  • Zertifizierung nach ISO/IEC 42001.

Häufige Fragen

Ihre Frage im Erstgespräch
Was verlangt der EU AI Act, wenn wir KI nur nutzen?

Art. 4 verpflichtet seit Februar 2025, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz zu ergreifen. Seit der KI-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744 vom Juli 2026 steht ausdrücklich im Gesetz, dass Sie kein bestimmtes Niveau garantieren müssen. Seit August 2026 gelten Kennzeichnungspflichten nach Art. 50. Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen, etwa KI in der Personalauswahl, greifen ab Dezember 2027. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Brauchen wir einen KI-Beauftragten?

Vorgeschrieben ist er nicht, das bestätigen EU-Kommission und Bundesnetzagentur. Die Aufgaben bleiben: Schulungen planen und belegen, Anwendungsfälle bewerten, Werkzeuge freigeben, den Einsatz dokumentieren. Meist übernimmt das eine benannte Person. Wir helfen, die Rolle zu beschreiben.

Braucht Copilot eine Betriebsvereinbarung?

Wo ein Betriebsrat besteht, ist von Mitbestimmung auszugehen, weil Copilot Verhalten und Leistung erfassbar machen kann. Ob eine eigene Vereinbarung nötig ist oder eine bestehende Regelung zu IT-Systemen reicht, gehört arbeitsrechtlich geprüft. Wir liefern die technische Grundlage: welche Daten der Dienst berührt, was protokolliert wird und welche Auswertungen möglich sind.

Sollten wir private KI-Werkzeuge verbieten?

Verbote verlagern die Nutzung aufs private Handy. Wirksamer sind ein freigegebenes Werkzeug, das die Aufgabe löst, eine Richtlinie mit Freigabeliste und eine regelmäßige Erhebung, was tatsächlich genutzt wird.

Unser Agent spricht mit Kunden. Was gilt dann?

Ihre Kunden müssen erkennen können, dass sie mit einer KI sprechen. Das gilt seit August 2026, und für diesen Agenten sind Sie nach der KI-Verordnung Anbieter. Für einen internen Assistenten, den nur geschultes Personal nutzt, ist ein solcher Hinweis laut den Leitlinien der EU-Kommission in der Regel nicht nötig. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Was ist ein Stopp-Punkt?

An einem Stopp-Punkt hält ein Agent an, bis ein Mensch entscheidet. Er wirkt nur, wenn diese Person sieht, welche Daten der Agent genutzt hat, und die Entscheidung beurteilen und ändern darf. Für KI in Personalentscheidungen verlangt die KI-Verordnung ab Dezember 2027 eine solche Aufsicht durch kompetente, befugte Personen und Protokolle, die mindestens sechs Monate aufbewahrt werden. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Was geht mit Business Premium, und wofür braucht es E5?

Business Premium enthält ohne Zusatzkosten die Freigabe-Einstellungen für SharePoint und OneDrive, Vertraulichkeitsbezeichnungen zum Setzen von Hand, das Protokoll für Copilot, Datenrichtlinien für Agenten aus Copilot Studio und das Agentenverzeichnis im Admin Center. E5 oder die Purview Suite brauchen Sie, wenn Copilot gekennzeichnete Dateien gar nicht verarbeiten soll oder Dateien automatisch gekennzeichnet werden sollen. Die Werkzeuge gegen zu weite Freigaben aus SharePoint Advanced Management kommen mit der ersten Copilot-Lizenz im Tenant dazu. Ob das auch bei Business Premium gilt, beschreibt Microsoft nicht eindeutig; wir prüfen es in Ihrem Tenant.

Nutzt Copilot Modelle von Anthropic, und wo werden die Daten dann verarbeitet?

In Word, Excel und PowerPoint kann Copilot Modelle von Anthropic nutzen. Diese Verarbeitung findet außerhalb der EU Data Boundary statt. In Tenants aus der EU, die nach dem 25. März 2026 angelegt wurden, ist die Einstellung standardmäßig eingeschaltet. Wir prüfen den Schalter im Admin Center und halten Ihre Entscheidung in der Richtlinie fest.

Sprechen wir über Ihre KI-Regeln.

Im Erstgespräch klären wir, welche Assistenten und Agenten bei Ihnen laufen, wo Freigaben zu weit gehen und womit Sie anfangen.

  • per Teams
  • ohne Vorbereitung