Souveränität ist eine Konfigurationsentscheidung

Wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und wie Sie das im Audit belegen – das entscheidet sich in Ihrem Tenant, nicht im Rahmenvertrag. Wir zeigen Ihnen, wie weit Sie mit EU Data Boundary, Customer Key und hybriden Modellen kommen – und wo openDesk der ehrlichere Weg ist. Weil unsere Beratung nicht am Lizenzverkauf hängt, können wir Ihnen beides empfehlen.

Worum es geht

Souveränität heißt: Sie können es belegen

Souveränität ist kein Bekenntnis und kein Anbieterwechsel. Sie ist die Fähigkeit, jederzeit sagen zu können, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und was passierte, wenn Sie den Anbieter verlassen wollten.

Im regulierten Mittelstand entscheidet sich das fast immer innerhalb von Microsoft 365, nicht daneben. Die Frage lautet deshalb selten „raus oder bleiben", sondern: Welcher Workload darf wohin – und können wir das im Ernstfall nachweisen?

Die vier Stellschrauben:

  • Datenresidenz

    EU Data Boundary, Customer Key, Speicherort je Workload – dokumentiert, nicht bloß zugesichert.

  • Zugriffswege

    Wer kommt an welche Daten: Ihre Administratoren, externe Gäste, der Anbieter-Support.

  • Austrittsfähigkeit

    Welche Daten bekämen Sie in welchem Format zurück – und wie lange würde das dauern?

  • Belegbarkeit

    Nachweise, die im Audit tragen: DSGVO, NIS-2, branchenspezifische Auflagen.

Die Risiken

Warum ist Digitale Souveränität entscheidend?

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Prozesse zunehmend in digitale Ökosysteme zu verlagern. Fehlende Souveränität führt zu Risiken:

  • Ungerechneter Ausstieg

    Formate und Prozesse, die nur in einem Ökosystem funktionieren. Der Ausstieg wäre technisch möglich – nur hat ihn nie jemand durchgerechnet.

  • Unklare Datenflüsse

    Niemand kann sagen, welche Workloads die EU verlassen und welche nicht – bis ein Auditor danach fragt.

  • Vergessene Zugriffe

    Externe Freigaben, Gastkonten und Support-Zugänge, die nie inventarisiert wurden.

  • Beratung mit Eigeninteresse

    Empfehlungen von Partnern, deren Umsatz mit Ihrer Lizenzmenge wächst – der häufigste blinde Fleck.

Digitale Souveränität schafft:

Unser Lösungsansatz

Wir begleiten Sie dabei, Ihre digitale Selbstbestimmung zu sichern. Unser Beratungsansatz umfasst:

Analyse

Wo stehen Sie heute in Bezug auf digitale Abhängigkeiten und Risiken?

  1. Schritt 1

    Analyse

    Wo stehen Sie heute in Bezug auf digitale Abhängigkeiten und Risiken?

  2. Schritt 2

    Strategieentwicklung

    Definition einer souveränen Digitalstrategie, abgestimmt auf Geschäftsmodell & Compliance-Anforderungen.

  3. Schritt 3

    Migrationsstrategie

    Einführung passender Technologien, Governance-Strukturen und Prozesse.

  4. Schritt 4

    Begleitung

    Nachhaltige Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung.

Leistungen

Themen & Leistungen im Bereich Digitale Souveränität

Erfolgsgeschichte

openDesk als Referenz für souveräne Zusammenarbeit

Ein mittelständisches Unternehmen mit 150 Mitarbeitenden nutzte Microsoft 365, litt aber unter steigenden Kosten und regulatorischen Herausforderungen.

Herausforderungen mit Microsoft 365

  • Lizenzkosten (jährlich) Kontinuierlich steigend
  • DSGVO-Compliance Komplex & unsicher
  • Datenhoheit Eingeschränkt
  • Vendor Lock-in Hoch

Erreichte Verbesserungen mit openDesk

  • Gesamtkosten -35%
  • DSGVO-Compliance Vereinfacht
  • Datenhoheit 100% Kontrolle
  • Technologische Unabhängigkeit Vollständig

Ihre Vorteile mit openDesk

  • Kostentransparenz

    Planbare Betriebskosten statt steigender Lizenzgebühren mit vollständiger Kostenkontrolle

  • Datenhoheit

    Alle Daten verbleiben in der selbst gewählten Hosting-Umgebung – Deutschland oder EU

  • Funktionale Überlegenheit

    Ein vollwertiger, integrierter Arbeitsplatz – Mail, Dateien, Dokumente und Zusammenarbeit aus einer Hand

  • Zukunftssicherheit

    Open-Source-Basis ermöglicht Anpassungen und eliminiert Vendor Lock-in vollständig

Beratungssituation bei innogrators

Whitepaper

„openDesk – Der Weg zur digitalen Souveränität“

Das liefert Ihnen das Whitepaper:

  • Ein Verständnis für die Vorteile von openDesk für Ihre IT-Souveränität
  • Die 8 Kernbereiche der erfolgreichen openDesk-Integration
  • Eine Matrix zur Bewertung Ihres aktuellen Reifegrads und zur Identifizierung von Handlungsfeldern

Technologien

Technologie-Portfolio für digitale Souveränität

Wirtschaftliche Vorteile

Wirtschaftliche Vorteile digitaler Souveränität

  • Kostentransparenz

    Planbare Betriebskosten statt steigender Lizenzgebühren

  • Innovationsfreiheit

    Anpassungen nach spezifischen Anforderungen möglich

  • Risikominimierung

    Diversifizierte Technologie-Portfolios reduzieren Ausfallrisiken

  • Compliance-Vereinfachung

    Vollständige Kontrolle über Datenflüsse und Verarbeitung

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur digitalen Souveränität

Ihre Frage ist nicht dabei? Im kostenlosen Erstgespräch beantworten wir sie persönlich.

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Ist Microsoft 365 mit digitaler Souveränität vereinbar?

In den meisten Fällen ja – wenn man es konfiguriert und belegt. Für den regulierten Mittelstand entscheidet sich Souveränität fast immer innerhalb von Microsoft 365, nicht durch einen Anbieterwechsel: Speicherort je Workload, Zugriffswege, Verschlüsselung und Nachweisführung sind Einstellungen, keine Naturgesetze. Es gibt Anforderungen, die Microsoft nicht erfüllt – dann sagen wir das und zeigen den Weg über openDesk oder ein hybrides Modell.

Was ist die EU Data Boundary – und reicht sie aus?

Die EU Data Boundary ist Microsofts Zusage, Kundendaten der zentralen Dienste innerhalb der EU zu speichern und zu verarbeiten. Das ist ein echter Fortschritt, aber kein Freibrief: Sie deckt nicht jeden Dienst und nicht jedes Szenario gleichermaßen ab, und die Frage des möglichen Zugriffs durch den Anbieter oder Behörden eines Drittstaats beantwortet sie nicht abschließend. Für ein Audit brauchen Sie deshalb die konkrete Aussage je Workload – nicht den Verweis auf ein Programm.

Was bringt Customer Key beziehungsweise eigene Verschlüsselung?

Mit Customer Key stellen Sie die Schlüssel für ruhende Daten selbst bereit, statt allein auf die vom Anbieter verwalteten zu setzen. Das stärkt Ihre Position spürbar – etwa weil Sie den Zugriff im Ernstfall entziehen können. Es macht die Daten aber nicht für Microsoft unlesbar: Damit die Dienste funktionieren, müssen sie im Betrieb entschlüsselt verarbeitet werden. Customer Key ist ein Kontrollgewinn, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Wo liegen meine Microsoft-365-Daten tatsächlich?

Das lässt sich beantworten, aber nicht pauschal: Der Speicherort hängt vom Dienst, vom Tenant-Standort und von der gebuchten Konfiguration ab, und für einzelne Funktionen und Support-Vorgänge gelten eigene Regeln. Wir nehmen das je Workload auf und dokumentieren es so, dass Sie es im Audit vorlegen können – statt sich auf eine allgemeine Zusicherung zu berufen.

Kann ich später wieder aussteigen?

Technisch ja – die Frage ist, was es kostet und wie lange es dauert. Genau das rechnet fast niemand durch, bevor es akut wird. Wir sehen uns an, in welchen Formaten Ihre Daten herauskommen, welche Prozesse an anbieterspezifischen Funktionen hängen und welche Workloads sich realistisch nach openDesk oder in ein hybrides Modell überführen lassen. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Ausstiegspfad – auch wenn Sie ihn nie gehen.

Was ist openDesk und für wen eignet es sich?

openDesk ist ein quelloffener Arbeitsplatz aus dem Umfeld der öffentlichen Verwaltung – Mail, Dateien, Dokumente, Videokonferenz –, der in Deutschland oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum betrieben werden kann. Er ersetzt Microsoft 365 nicht in jeder Hinsicht, insbesondere bei tief integrierten Fachanwendungen. Sinnvoll ist er dort, wo Datenhoheit schwerer wiegt als Funktionsumfang: bei öffentlich-nahen Organisationen, in besonders schutzwürdigen Bereichen oder für einzelne Workloads neben einem bestehenden Tenant.

Was bedeutet der US CLOUD Act für europäische Daten?

Der CLOUD Act erlaubt US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen, von US-Anbietern Daten zu verlangen, die diese kontrollieren – unabhängig vom Speicherort. Eine Speicherung in der EU allein beseitigt dieses Restrisiko also nicht. Anbieter treten überzogenen Anfragen entgegen und berichten darüber, und vertragliche wie technische Maßnahmen verringern die Angriffsfläche. Auflösen lässt es sich vollständig nur, indem Daten gar nicht erst bei einem dem CLOUD Act unterliegenden Anbieter liegen – was für einzelne Workloads sinnvoll sein kann und für andere unverhältnismäßig ist.

Ist ein Wechsel zu openDesk für den Mittelstand realistisch?

Als vollständiger Ersatz selten, als Teilweg oft. Die Hürde ist fast nie die Technik, sondern die Anbindung: Fachverfahren, Add-ins, gewachsene Abläufe und die Frage, wer den Betrieb übernimmt. Realistisch ist meist ein hybrides Modell – besonders schutzwürdige Bereiche auf openDesk, der Rest weiter in Microsoft 365, mit klarer Abgrenzung. Wir rechnen beides durch, bevor irgendetwas migriert wird.

Schreiben NIS-2 oder DORA vor, wo Daten liegen müssen?

Einen pauschalen Speicherort schreiben beide nicht vor. Was sie verlangen, ist etwas anderes und für die Praxis Unbequemeres: Sie müssen Ihre Abhängigkeiten von Dienstleistern kennen, bewerten und dokumentieren – einschließlich der Frage, was bei Ausfall oder Zugriffsverlust passiert. Datenresidenz ist damit kein Selbstzweck, sondern eines der Mittel, mit denen Sie diese Bewertung bestehen. Entscheidend ist, dass Sie die Antwort je Workload belegen können.

Aus dem Blog

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