26. Nov.KI-Einführung: Praxis statt TheorieZfKI-Abend in AugsburgZur Anmeldung

Microsoft-365-Datenstandort: die Einstellung bis 14. Dezember und was sie nicht regelt

Bis zum 14. Dezember 2026 legen Sie fest, ob Microsoft Ihre Exchange-, Teams- und SharePoint-Daten weiter in Deutschland speichert. Hier stehen der Admin-Pfad, eine Entscheidungshilfe für An oder Aus und das, was der Schalter nicht regelt.

Kurzantwort

Die Einstellung zum Microsoft-365-Datenstandort entscheidet, ob Microsoft die gespeicherten Daten aus Exchange, SharePoint, OneDrive, Teams und Copilot weiter im Land hält oder künftig regional in der EU Data Boundary speichern darf. Berechtigte Tenants mit Standardregion Deutschland stellen den Schalter bis zum 14. Dezember 2026 im Admin Center. Wer nichts ändert, bekommt ab dann die Voreinstellung.

Rechenzentrum mit gelben Kabeltrassen über den Serverreihen
Inhalt9 Abschnitte
  1. Was die Einstellung zum Microsoft-365-Datenstandort regelt und wer sie sieht
  2. Der Admin-Pfad in fünf Schritten
  3. Was am 14. Dezember passiert
  4. An oder Aus: für wen?
  5. Was die Einstellung nicht regelt
  6. Die Entscheidung fürs Betriebshandbuch dokumentieren
  7. Fazit: Diese Frist sollte niemand Microsoft überlassen
  8. Häufige Fragen
  9. Quellen

Montagmorgen im Microsoft 365 Admin Center: Unter Organisationseinstellungen, im Organisationsprofil, steht seit dem 14. September 2026 eine neue Einstellung. Ein Schalter, An oder Aus. Er entscheidet, ob Exchange-Postfächer, Teams-Chats und SharePoint-Dateien weiter in Deutschland liegen oder ob Microsoft sie künftig irgendwo innerhalb der EU speichert.

Bis zum 14. Dezember 2026 lässt sich der Schalter setzen. Danach zählt, was bis dahin eingestellt wurde. Wer ihn übersieht, hat trotzdem entschieden, nur ohne es zu wissen und ohne es später einem Prüfer erklären zu können. Den Admin-Pfad unten haben Sie schnell abgearbeitet. Länger dauert die Frage, was Sie mit dem Schalter eigentlich entscheiden und was nicht.

Was die Einstellung zum Microsoft-365-Datenstandort regelt und wer sie sieht

Die Einstellung schaltet genau eine Zusage aus den Microsoft Product Terms an oder ab: wo ruhende, also gespeicherte Daten der Microsoft 365 Core Services liegen. Dazu zählen Exchange Online, SharePoint, OneDrive for Business, Microsoft Teams sowie Microsoft 365 Copilot und Copilot Chat. Der Schalter bestimmt nur, wo diese Daten gespeichert sind; wie Microsoft sie verarbeitet, bleibt davon unberührt.

Steht er auf An, speichert Microsoft die Daten im Ruhezustand in der vertraglich zugesagten Geografie, für deutsche Tenants also in Deutschland. Als Rechenzentrumsstandorte nennt Microsoft dafür Berlin und Frankfurt, genaue Adressen aus Sicherheitsgründen nicht. Steht der Schalter auf Aus, darf Microsoft dieselben Daten regional innerhalb der EU Data Boundary speichern, also irgendwo in der EU oder EFTA (Microsoft Learn, Stand 14.09.2026).

Den Schalter sehen nur berechtigte kommerzielle Tenants mit Standardregion Frankreich, Deutschland, Norwegen, Schweden oder Schweiz. Tenants mit Advanced Data Residency (ADR), der Education-Variante ADR-E oder Multi-Geo sehen ihn gar nicht, weil ihr Datenstandort bereits über das jeweilige Angebot geregelt ist. Tenants, die zwar über die Product Terms qualifiziert wären, aber nie am inzwischen eingestellten Legacy Move Program teilgenommen haben, sind laut Microsoft „möglicherweise nicht berechtigt“.

Neue Tenants, die nach dem 14. September 2026 entstanden sind, stehen standardmäßig auf Aus. Für ältere verweist Microsoft auf die Nachricht im Message Center des jeweiligen Tenants. Ob dort pauschal „Aus“ gilt, geht aus der offiziellen Dokumentation nicht hervor.

In Leserkommentaren bei Borncity berichten Admins zudem von ausgegrauten Schaltern trotz Global-Admin-Rolle. Das passt zur Einschränkung beim Legacy Move Program. Was bei Ihnen gilt, sehen Sie deshalb nur im eigenen Tenant, und dafür müssen Sie zuerst wissen, welche Standardregion er hat.

Der Admin-Pfad in fünf Schritten

Im Message Center führt Microsoft die Einstellung unter der Kennung MC1470878. In der maschinell übersetzten Microsoft-Learn-Dokumentation heißt sie „Microsoft 365-Kundendaten inländisch speichern“; ob das Admin Center denselben Wortlaut zeigt, bestätigt Microsoft nicht. Die Menüfolge bleibt gleich, nur die Beschriftung erscheint je nach Oberfläche auf Englisch oder in maschinell übersetztem Deutsch:

Checkliste

Admin-Pfad: Datenstandort prüfen und setzen

0 von 5 erledigt

  1. Current Geography zeigt den heutigen Stand, Committed Geography den zugesagten.

Auswertung

  • Alle 5 erledigt: Alle Schritte erledigt. Halten Sie Datum, gewählten Wert, verantwortliche Person und Begründung im Betriebshandbuch fest – das Muster steht weiter unten.

Microsoft empfiehlt allen globalen Administratoren, die Einstellung zu prüfen. Eine Pflichtrolle, einen Weg über PowerShell oder Microsoft Graph und einen Audit-Log-Eintrag für die Änderung beschreibt die Dokumentation nicht. Dass ausschließlich globale Administratoren schalten dürfen, schreibt h5m.de, nicht Microsoft. Wer die Einstellung wann geprüft hat, halten Sie also selbst fest.

Was am 14. Dezember passiert

Seit dem 14. September 2026 können Sie die Einstellung prüfen, ohne dass sich am heutigen Speicherort etwas ändert. Am 14. Dezember 2026 wird wirksam, was dann eingestellt ist, egal ob es jemand bewusst gewählt oder den Schalter nie angefasst hat. Bleibt er aus, kann Microsoft danach beginnen, betroffene Daten regional innerhalb der EU Data Boundary zu speichern und zu verschieben. Dass am Stichtag alle Daten umziehen, bedeutet das laut Microsoft ausdrücklich nicht.

Umentscheiden können Sie sich auch später. Schalten Sie wieder auf An, sagt Microsoft den Speicherort in Deutschland erneut zu und holt die Daten zurück. Das kann rund sechs Monate dauern. Aus ist also die Wahl, die sich schwerer zurücknehmen lässt.

Zeitleiste

Die Termine zur Datenstandort-Einstellung

  1. Einstellung erscheint im Admin Center

    Berechtigte Tenants können den Schalter prüfen und setzen. Am heutigen Speicherort ändert sich dadurch noch nichts. Tenants, die danach entstehen, stehen standardmäßig auf Aus.

  2. Frist

    Die Auswahl wird wirksam

    Es gilt, was dann eingestellt ist, auch wenn niemand den Schalter bewusst gesetzt hat.

  3. Danach, bei Aus

    Microsoft kann Daten innerhalb der EU Data Boundary verschieben

    Microsoft kann beginnen, betroffene Daten regional in der EU oder EFTA zu speichern und zu verschieben. Dass am Stichtag alle Daten umziehen, bedeutet das laut Microsoft nicht.

  4. Später wieder An

    Rückumzug nach Deutschland: rund sechs Monate

    Microsoft sagt den Speicherort in Deutschland erneut zu und holt die Daten zurück. Das kann rund sechs Monate dauern.

Zwei Dinge lässt Microsoft in der öffentlichen Dokumentation offen: ob ein solcher Umzug den Betrieb stört und warum die Einstellung überhaupt kommt. Für vergleichbare ADR-Migrationen nennt Microsoft „geringfügige Störungen oder vorübergehende Nichtverfügbarkeit einzelner Dienste“ als möglich. Als Zweck der Änderung nennt heise eine bessere Lastverteilung, ohne Microsoft wörtlich zu zitieren.

Für die Einstellung selbst nennt Microsoft weder Kosten noch eine bestimmte Lizenzvoraussetzung. Es kommt nur darauf an, ob Ihr Tenant berechtigt ist. Sehen Sie den Schalter nicht und wollen die Daten trotzdem in Deutschland halten, bleibt nur das kostenpflichtige Add-on Advanced Data Residency (ADR). Es muss 100 % der gekauften berechtigten Lizenzen abdecken.

An oder Aus: für wen?

Drei Dinge entscheiden: wie streng Ihre Branche reguliert ist, wie empfindlich die Daten sind und wie wichtig Ihnen ein Speicherort ist, den Sie einem Prüfer direkt belegen können. Die Tabelle zeigt die Tendenz für typische Konstellationen, ersetzt aber keine Einzelfallprüfung.

Entscheidungshilfe

Datenstandort: An oder Aus?

Drei Fragen, dann die Tendenz für Ihren Tenant. Die Einordnung ersetzt keine Einzelfallprüfung.

  1. Hat Ihr Tenant Advanced Data Residency (ADR, ADR-E) oder Multi-Geo? Antworten: Ja / Nein
  2. Lässt sich der Schalter im Admin Center setzen? Organisationsprofil, Bereich Datenspeicherort, Unterpunkt Verpflichtungen. Antworten: Ja, er ist bedienbar / Nein, er ist ausgegraut
  3. Welche Lage beschreibt Ihr Unternehmen am besten? Antworten: Regulierter Mittelstand / PE-Portfolio-Firma mit Exit-Perspektive / Keine besondere Regulierung
Frage 1 von 3 Hat Ihr Tenant Advanced Data Residency (ADR, ADR-E) oder Multi-Geo?
Alle Fälle im Überblick
Konstellation Tendenz Begründung
Tenant mit ADR, ADR-E oder Multi-Geo Einstellung nicht sichtbar Datenstandort bereits über das jeweilige Add-on geregelt
Tenant, dessen Schalter ausgegraut ist Prüfen, ob Legacy Move Program fehlt Nicht jeder Tenant ist laut Microsoft berechtigt
Regulierter Mittelstand (Finanzsektor, Gesundheitswesen, kritische Infrastruktur) An Speicherort lässt sich im Audit direkt belegen, etwa für ISO 27001, TISAX oder DORA
PE-Portfolio-Firma mit Exit-Perspektive An, dokumentiert Der Datenstandort kann in einer Due Diligence zur Sprache kommen
Tenant ohne besondere Regulierung, reine Kostenfrage Aus vertretbar, wenn dokumentiert EU Data Boundary bleibt in jedem Fall bestehen

Verlangt Ihre Branche Nachweise, schreiben Sie die Begründung so auf, dass sie in einem Jahr noch jemand versteht, der heute nicht dabei war. Haben Sie bereits ADR oder Multi-Geo lizenziert, betrifft Sie die Einstellung nicht, weil der Datenstandort dort schon vertraglich geregelt ist.

Was die Einstellung nicht regelt

An der Zusage zur EU Data Boundary ändert die Einstellung nichts. Auch bei Aus bleibt die Speicherung grundsätzlich auf die EU und die EFTA-Staaten begrenzt. Microsoft dokumentiert allerdings mehrere Ausnahmen: Support- und Betriebszugriffe durch Microsoft-Personal außerhalb der EU Data Boundary, bestimmte Supportfall-Daten, der globale Sicherheitsbetrieb, die Replikation von Verzeichnisdaten, der Netzwerk-Transit, nutzerinitiierte Übermittlungen sowie die KI-Inferenz einschließlich Flex Routing.

Support-Zugriff heißt: Mitarbeitende außerhalb der EU Data Boundary dürfen bei Bedarf per Fernzugriff auf Daten zugreifen, die dort gespeichert sind. Microsoft wertet das als Übermittlung, die Daten selbst bleiben aber in der Infrastruktur.

Bei Copilot erfasst die Einstellung nur die gespeicherten Interaktionen mit Microsoft 365 Copilot und Copilot Chat, nicht die Inferenz, also die Verarbeitung der Anfrage selbst. Eine im November 2025 angekündigte länderspezifische Verarbeitung für Deutschland hat Microsoft am 3. April 2026 durch eine EU/EFTA-regionale Verarbeitung ersetzt.

Zusätzlich kann „Flex Routing“ die Inferenz bei Lastspitzen zeitweise in die USA, nach Kanada oder Australien verlagern. Für Tenants, die nach dem 25. März 2026 entstanden sind, ist diese Option standardmäßig aktiv. Wer intern sagt, die Copilot-Daten blieben in Deutschland, hat also höchstens für die Ablage recht.

Auch die DSGVO-Frage beantwortet der Schalter nicht, und eine einheitliche Antwort der Aufsichtsbehörden gibt es nicht. Die Datenschutzkonferenz stellte 2022 fest, ein konformer Betrieb sei auf Basis des damaligen Nachtrags nicht nachgewiesen. Der hessische Datenschutzbeauftragte kam im November 2025 dagegen zu dem Ergebnis, Microsoft 365 „kann in Hessen datenschutzkonform genutzt werden“, bei einzelfallbezogener Prüfung durch die Verantwortlichen.

Ebenso wenig klärt der Schalter den Zugriff von US-Behörden. Vor dem französischen Senat wurde Anton Carniaux von Microsoft France 2025 gefragt, ob Microsoft ausschließen könne, dass Daten französischer Bürger ohne Zustimmung französischer Behörden auf US-Anordnung übermittelt würden. Er antwortete: „Non, je ne peux pas le garantir, mais, encore une fois, cela ne s’est encore jamais produit.“ (Nein, das kann ich nicht garantieren, aber, noch einmal, das ist bislang nie vorgekommen.)

Wie Sie die Datenresidenz über diese eine Einstellung hinaus belegen, gehört zum größeren Thema digitale Souveränität.

Die Entscheidung fürs Betriebshandbuch dokumentieren

Ein Prüfer fragt nach dem Speicherort und danach, wer ihn wann festgelegt hat und warum. Dafür reicht eine Zeile im Betriebshandbuch, wenn sie vier Angaben enthält: Datum der Prüfung, gewählter Wert, Name der verantwortlichen Person und die Begründung in einem Satz.

Muster fürs Betriebshandbuch: „29.09.2026, Datenstandort-Einstellung geprüft und auf An belassen, verantwortlich [Name/Rolle], Begründung: laut eigener Schutzbedarfsfeststellung ist ein dokumentierter Speicherort in Deutschland erforderlich.“

Halten Sie die Entscheidung so im Betriebshandbuch fest, haben Sie damit schon einen der Nachweise, auf die es in der späteren Audit-Vorbereitung ankommt.

Fazit: Diese Frist sollte niemand Microsoft überlassen

Wer bis zum 14. Dezember 2026 nichts tut, überlässt Microsoft die Wahl und hat für den nächsten Prüfer keine Begründung parat. Wer danach auf An zurückwechselt, muss mit rund einem halben Jahr rechnen, bis die Daten wieder in Deutschland liegen.

Gleichzeitig regelt der Schalter weniger, als die Schlagzeilen der vergangenen Woche nahelegen. Die EU Data Boundary bleibt bestehen, Support-Zugriffe und KI-Inferenz folgen eigenen Regeln, und die DSGVO-Frage ist damit nicht beantwortet. Wer den Schalter bewusst setzt und die Begründung in eine Zeile schreibt, hat mehr in der Hand als jede Erklärung, die er dem Prüfer später nachreicht.

Öffnen Sie diese Woche die Datenspeicherortkarte Ihres Tenants und schauen Sie nach: Steht der Schalter auf An oder Aus, und sehen Sie ihn überhaupt? Das dauert wenige Minuten und sagt Ihnen, ob Sie bis Dezember etwas zu entscheiden haben.

Bleibt danach offen, ob Ihr Tenant Deutschland als Standardregion führt oder ob eine ältere Migration die Berechtigung ausschließt, klären wir das in einem kostenlosen Erstgespräch. In 15 Minuten besprechen wir, welche Einstellung zu Ihrer Lage passt und welche Zeile ins Betriebshandbuch gehört. Zugriff auf Ihren Tenant brauchen wir dafür nicht, und ein Angebot gibt es nur, wenn Sie eines wollen. Hat Ihr Tenant ADR oder Multi-Geo, sparen Sie sich den Termin: Dort ist die Entscheidung schon vertraglich gefallen.

Häufige Fragen

Wo liegen die Daten bei Office 365?

In der Standardregion, die bei der Einrichtung des Tenants festgelegt wurde. Wo jeder Dienst heute speichert und was zugesagt ist, zeigt die Datenspeicherortkarte im Admin Center unter Organisationseinstellungen, Organisationsprofil, Datenspeicherort. Bei deutschen Tenants mit aktivierter In-Country-Einstellung bleiben Exchange-, SharePoint-, OneDrive- und Teams-Daten in Deutschland, sonst können sie irgendwo innerhalb der EU Data Boundary liegen.

Wo stehen die Server von Microsoft in Deutschland?

Microsoft nennt für die Geografie Deutschland die Städte Berlin und Frankfurt als Rechenzentrumsstandorte. Genaue Adressen veröffentlicht Microsoft aus Sicherheitsgründen nicht.

Ist Microsoft Office 365 DSGVO-konform?

Eine einheitliche Antwort der Aufsichtsbehörden gibt es nicht. Die Datenschutzkonferenz stellte 2022 fest, ein datenschutzkonformer Betrieb sei auf Basis des damaligen Nachtrags nicht nachgewiesen. Der hessische Datenschutzbeauftragte kam im November 2025 dagegen zu dem Ergebnis, Microsoft 365 könne in Hessen datenschutzkonform genutzt werden, bei einzelfallbezogener Prüfung durch die Verantwortlichen.

Was passiert, wenn ich nichts tue?

Dann überlassen Sie Microsoft die Entscheidung, denn ab dem 14. Dezember 2026 gilt, was in Ihrem Tenant eingestellt ist. Steht der Schalter auf Aus, kann Microsoft betroffene Daten ab diesem Datum regional innerhalb der EU Data Boundary speichern und verschieben; dass am Stichtag alle Daten umziehen, heißt das laut Microsoft nicht. Neue Tenants, die nach dem 14. September 2026 entstanden sind, stehen standardmäßig auf Aus, für ältere verweist Microsoft auf die Meldung im Message Center des Tenants.

Gilt das auch für Copilot?

Für die gespeicherten Interaktionen mit Microsoft 365 Copilot und Copilot Chat ja, für die Verarbeitung nicht. Eine im November 2025 angekündigte länderspezifische Verarbeitung für Deutschland hat Microsoft im April 2026 durch eine EU/EFTA-regionale Verarbeitung ersetzt. Über Flex Routing kann die Inferenz bei Lastspitzen zeitweise auch in die USA, nach Kanada oder Australien ausweichen.

Quellen

  1. Microsoft Learn (2026), Overview of Product Terms Data Residency und Data Location Card, Stand 14.09.2026. Verfügbar unter: learn.microsoft.com
  2. Borncity (24.09.2026), Leserkommentare zu ausgegrauten Schaltern und Message-Center-Zitaten. Verfügbar unter: borncity.com
  3. h5m.de (28.09.2026), Microsoft 365 Speicherort Deutschland – Einstellung bis 14. Dezember. Verfügbar unter: h5m.de
  4. Microsoft Learn (2026), Advanced data residency, Stand 18.05.2026. Verfügbar unter: learn.microsoft.com
  5. heise (24.09.2026), Microsoft: Speicherort von Microsoft-365-Daten bis Dezember wählbar. Verfügbar unter: heise.de
  6. Microsoft Learn (2026), What is the EU Data Boundary? und Continuing data transfers that apply to all EU Data Boundary Services. Verfügbar unter: learn.microsoft.com
  7. Microsoft Copilot Blog (04.11.2025, aktualisiert 03.04.2026), Microsoft offers in-country data processing to strengthen sovereign controls for Microsoft 365 Copilot. Verfügbar unter: microsoft.com
  8. Microsoft Learn (2026), Flex routing (EU and EFTA), Stand 27.03.2026, aktualisiert 28.09.2026. Verfügbar unter: learn.microsoft.com
  9. Datenschutzkonferenz (24.11.2022), Festlegung zu Microsoft 365. Verfügbar unter: datenschutzkonferenz-online.de
  10. Hessischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (15.11.2025), Bericht zum Einsatz von Microsoft 365. Verfügbar unter: datenschutz.hessen.de
  11. Sénat (Frankreich), Compte rendu Commission d’enquête commande publique, Anhörung 10.06.2025. Verfügbar unter: senat.fr

Änderungen

  • 06.10.2026: Veröffentlichung auf Basis der Faktenmappe vom 29.09.2026 (Stand aller geprüften Quellen).

Inhalt