KI, die man steuert – statt sie laufen zu lassen

Wir befähigen Ihre Teams zum sicheren KI-Einsatz, automatisieren Prozesse governed und halten den laufenden Betrieb unter Kontrolle – von den Pflichten des EU AI Act über Copilot-Guardrails bis zur fertig gebauten Automatisierung. Was wir nicht tun: eigene KI-Modelle entwickeln. Wir sorgen dafür, dass die eingesetzten verantwortbar bleiben.

KI ist längst im Haus. Die Frage ist, ob sie jemand steuert.

Drei Säulen

Befähigen, automatisieren, steuern

Drei zusammenhängende Aufgaben – wir decken alle drei ab, damit KI nicht an der Lücke dazwischen scheitert:

Aber

Ohne klare Leitplanken drohen rechtliche Risiken, Abhängigkeiten oder Vertrauensverlust in der Organisation.

Häufige Hürden

Die Gefahr der „Hau-Ruck-Automatisierung“

Der Markt ist aktuell voll von Anbietern, die schnelle KI- und Automatisierungslösungen versprechen. Doch oft fehlt es an:

  1. Datenschutzkonzepten

    Unklar, wo Daten verarbeitet oder gespeichert werden.

  2. Transparenz

    Unzureichende Nachvollziehbarkeit der eingesetzten Algorithmen.

  3. Compliance-Risiken

    Missachtung von EU AI Act, DSGVO oder Branchenregularien.

  4. Nachhaltigkeit

    Lösungen, die nicht skalierbar oder sicher integrierbar sind.

Das Ergebnis: kurzfristige Effekte, aber hohe Risiken – bis hin zu Compliance-Verstößen und Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitenden.

Wir setzen bewusst einen anderen Ansatz: seriös, strukturiert, nachhaltig und compliant.

Klare Governance

Der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg liegt in einer klaren Governance

  • Transparenz

    Nachvollziehbare Entscheidungen, dokumentierte Prozesse.

  • Risikobewertung

    Einordnung von Systemen nach Kritikalität und Regulierung.

  • Regelkonformität

    Umsetzung von EU AI Act, DSGVO & branchenspezifischen Vorgaben.

  • Verantwortlichkeiten

    Definierte Rollen für Einführung, Nutzung und Kontrolle.

So wird verhindert, dass KI und Automatisierung zum unkontrollierbaren Risiko werden.

Leistungen

Themen und Leistungen im Bereich Automatisierung & KI

Unser Ansatz für Automatisierung & KI

Wir helfen Ihnen, KI und Automatisierung mit Struktur einzuführen:

Potenzialanalyse

Identifikation sinnvoller Prozesse und Use Cases.

  1. Schritt 1

    Potenzialanalyse

    Identifikation sinnvoller Prozesse und Use Cases.

  2. Schritt 2

    Risikobewertung & Governance

    Bewertung nach EU AI Act, DSGVO und internen Vorgaben.

  3. Schritt 3

    Strategieentwicklung

    Klare Roadmap, abgestimmt auf Unternehmensziele.

  4. Schritt 4

    Implementierung

    Einführung geeigneter Tools (z. B. Power Automate, RPA, Microsoft Copilot, generative KI).

  5. Schritt 5

    Change & Adoption

    Mitarbeitende einbinden, Verantwortlichkeiten klären.

  6. Schritt 6

    Monitoring & Weiterentwicklung

    Laufende Überprüfung, regulatorische Anpassung.

Automatisierung & KI – aber richtig.

Wir bieten keine Schnellschüsse, sondern nachhaltige Automatisierung und KI mit Governance, Datenschutz und Compliance. So nutzen Sie die Chancen – ohne die Risiken.

Ihr Mehrwert

Ihr Mehrwert mit innogrators

Mit uns als Partner gewinnen Sie:

  • Sicherheit & Compliance

    Keine Experimente mit „Hau-Ruck-Tools“.

  • Nachhaltige Strukturen

    Lösungen, die bleiben und wachsen können.

  • Vertrauen & Akzeptanz

    Mitarbeitende und Kunden wissen, woran sie sind.

  • Wettbewerbsvorteile

    Innovation mit klaren Spielregeln.

Technologie-Portfolio

Agnostisch und zukunftssicher

Unser Erfolg basiert auf technologischer Neutralität. Anstatt bestimmte Anbieter zu bevorzugen, wählen wir für jeden Anwendungsfall die optimale Lösung aus.

Die Kosten des Nichtstuns

Höhere Personalkosten
Längere Durchlaufzeiten
Mehr Fehlerquote

Erfolgsgeschichte

Onboarding-Optimierung mit messbaren Ergebnissen

Ein mittelständisches Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden litt unter ineffizienten Onboarding-Prozessen, die neue Mitarbeitende frustrierten und wertvolle HR-Ressourcen banden.

Ausgangssituation

8Monate
Zeit bis zur vollen Produktivität
31%
Fluktuation in ersten 2 Jahren
16–20%
Kosten pro Neueinstellung (vom Jahresgehalt)

Erreichte Verbesserungen

+68%
Effizienzsteigerung Onboarding
+18%
Mitarbeiterbindung
+70%
Produktivität nach 3 Monaten
+82%
Teamintegration

Unsere automatisierte Lösung

Onboarding Optimierung

  • Automatisierte Prozesse für Dokumentenerstellung, Systemzugänge und Terminplanung
  • KI-gestützte Anpassung der Einarbeitung an Rolle, Erfahrung und Lerngeschwindigkeit
  • Automatisierte Feedback-Zyklen mit HR-Teams und Führungskräften als Multiplikatoren

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Im kostenlosen Erstgespräch beantworten wir sie persönlich.

Erstgespräch vereinbaren
Was verlangt der EU AI Act von Unternehmen, die KI nur einsetzen?

Auch wer KI lediglich nutzt und nicht entwickelt, hat Pflichten. Die praktisch relevanteste greift bereits: Nach Artikel 4 müssen Unternehmen seit dem 2. Februar 2025 dafür sorgen, dass Beschäftigte, die KI-Systeme einsetzen, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen – angemessen zu Vorkenntnissen, Einsatzkontext und betroffenen Personen. Hinzu kommen Transparenzpflichten und, je nach Anwendungsfall, weitergehende Anforderungen. Welche Stufe für Sie gilt, hängt davon ab, wofür Sie KI konkret verwenden.

Wie steuert man, auf welche Daten Copilot zugreifen darf?

Copilot erbt die Berechtigungen des angemeldeten Nutzers – er sieht alles, was diese Person ohnehin sehen dürfte. Genau das macht ihn zum Aufdecker bestehender Governance-Lücken: Zu weit gefasste Freigaben, vergessene Gastkonten und offene Ablagen fallen plötzlich auf. Die Steuerung passiert deshalb nicht in Copilot, sondern davor: Berechtigungsmodell bereinigen, Inhalte über Sensitivity Labels klassifizieren und mit DLP-Regeln absichern. Das ist gemeint, wenn wir von Purview-Readiness sprechen.

Brauchen wir einen AI Officer oder benannte Verantwortliche?

Eine gesetzlich vorgeschriebene Rolle wie den Datenschutzbeauftragten kennt der EU AI Act nicht – einen „AI Officer“ verlangt er nicht. Verantwortlichkeiten müssen aber trotzdem jemand tragen: KI-Kompetenz nachweisen, Anwendungsfälle bewerten, Freigaben erteilen, den Einsatz dokumentieren. In der Praxis bündeln Unternehmen das in einer benannten Rolle, weil es sonst zwischen IT, Datenschutz und Fachbereich liegen bleibt. Wir übernehmen sie auf Wunsch auch als Service.

Wie bleibt KI-gestützte Automatisierung datenschutzkonform?

Entscheidend ist, wo die Daten verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann. Wir halten Automatisierungen deshalb innerhalb des Tenants und der vereinbarten Datenregion, dokumentieren die Datenflüsse, arbeiten mit dienstspezifischen Konten statt persönlicher Zugänge und protokollieren, was ausgeführt wurde. Damit ist im Zweifel belegbar, welche Daten ein Ablauf berührt hat – die Frage, an der es bei Prüfungen meist scheitert.

Was heißt „gesteuerte KI-Einführung“ konkret?

Dass Regeln, Freigabewege und Nachweise stehen, bevor ein Werkzeug breit ausgerollt wird – nicht danach. Konkret: ein bewerteter Anwendungsfall, geklärte Datenbasis, ein Berechtigungs- und Klassifizierungsstand, der den Zugriff begrenzt, benannte Verantwortliche und eine Protokollierung, die den Einsatz nachvollziehbar macht. Der Gegenentwurf ist Schatten-KI: Werkzeuge, die längst genutzt werden, ohne dass jemand sie freigegeben hat.

Ist Microsoft Copilot DSGVO-konform einsetzbar?

Copilot lässt sich datenschutzkonform betreiben – konform ist aber nicht das Produkt, sondern Ihre Konfiguration. Die Verarbeitung findet im Rahmen Ihres Tenants und der bestehenden Vertragslage statt; Prompts und Ergebnisse werden nicht zum Training der allgemeinen Modelle verwendet. Entscheidend sind die Punkte davor: Auf welche Inhalte darf Copilot zugreifen, sind besonders schutzwürdige Daten klassifiziert, ist der Einsatz dokumentiert und gibt es eine Folgenabschätzung, wo sie nötig ist. Genau diese Nachweise fehlen erfahrungsgemäß, nicht die Rechtsgrundlage.

Braucht die Einführung von Copilot eine Betriebsvereinbarung?

Wo ein Betriebsrat besteht, ist von Mitbestimmung auszugehen: Copilot kann Verhalten und Leistung von Beschäftigten erfassbar machen, was Beteiligungsrechte auslöst. Ob es eine eigene Betriebsvereinbarung braucht oder eine bestehende Regelung zu IT-Systemen ausreicht, hängt von deren Zuschnitt ab – das gehört arbeitsrechtlich geprüft. Wir liefern dafür die technische Grundlage: welche Daten der Dienst berührt, was protokolliert wird und welche Auswertungen technisch überhaupt möglich sind.

Wie verhindern wir Schatten-KI im Unternehmen?

Nicht durch Verbote – die verlagern die Nutzung nur ins Private. Wirksam ist die Kombination aus einem freigegebenen, gut nutzbaren Weg und der Sichtbarkeit darüber, was sonst läuft: einen offiziellen Dienst bereitstellen, der die Aufgabe wirklich löst, den Zugriff auf nicht freigegebene Werkzeuge dort einschränken, wo es verhältnismäßig ist, und regelmäßig erheben, welche KI-Anwendungen tatsächlich im Einsatz sind. Ohne die Bestandsaufnahme steuern Sie einen Zustand, den Sie nicht kennen.

Womit fängt man an, wenn KI im Haus schon genutzt wird?

Mit einer Bestandsaufnahme, nicht mit einem Werkzeug. Erst die Frage, wo KI bereits eingesetzt wird und mit welchen Daten; dann, ob die Berechtigungen im Tenant diesen Einsatz überhaupt tragen; danach Klassifizierung und Leitplanken für die Fälle, die bleiben sollen. Ein Rollout vor diesen Schritten vergrößert nur die Fläche, über die niemand Auskunft geben kann.

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